Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


hier klicken zur Chartansicht    
Aktuelle Kursinformationen (XETRA)
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
10,38 € 10,32 € +0,060 € +0,58 % 22.04/13:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006305006 630500 -   € -   €
 
 
 

DEUTZ verkaufen


31.07.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) von "halten" auf "verkaufen" zurück.

Die DEUTZ AG werde am 13.08. die Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen. Aufgrund zahlreicher Belastungen von der Rohstoffkostenseite, eines anhaltend starken Euro und eines schwachen Marktumfeldes rechne man im zweiten Quartal mit schwachen Margen, die die Ziel-EBIT-Marge von 7% für 2008 sportlich erscheinen lassen würden. Aufgrund des Verkaufs von DEUTZ Power Systems lägen Vergleichszahlen aus dem Vorjahresquartal nur eingeschränkt vor.

Im Segment Customised Solutions sei das Umsatzwachstum im ersten Quartal sehr hoch ausgefallen (+19,2%), da Q1/07 von der Verlagerung der Produktion luftgekühlter Motoren von Köln nach Ulm negativ beeinflusst gewesen sei. Aus diesem Grund sähen die Analysten das Wachstum im zweiten Quartal hier nur bei 8,0%. Die Prognose der Gesellschaft sehe ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich vor. Die Marge erwarte man auf dem Niveau des ersten Quartals (ca. 12%).


Im Segment Kompaktmotoren erwarten die Analysten vom Bankhaus Lampe ein Wachstum von ca. 12,0%, nachdem in Q1/08 noch ein Umsatzplus von 18,2% habe erzielt werden können. Die Marge sähen die Analysten bei etwa 3,5%. Die Gesellschaft selber peile ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich an.

Bei Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal habe der größte einzelne Kunde von DEUTZ, die Volvo Group, die für ca. 25% der Umsätze stehe, über einen Rückgang der Auftragseingänge im Segment Trucks im größten Markt Europa berichten müssen. In den ersten sechs Monaten 2007 habe die Region noch ca. 75% der Bestellungen ausgemacht. Der Auftragseingang sei in Q2 in Europa um 54% auf 22.000 Stück gesunken. Zwar sei das Vorjahresquartal sehr gut ausgefallen, dennoch würden hier auch konjunkturelle Aspekte eine Rolle spielen.

Volvo habe auch Rücknahmen von Bestellungen hinnehmen müssen. Insgesamt sei der Auftragseingang bei Volvo in diesem Segment in Q2 um 37% gesunken. Zudem hätten die Schweden verkündet, dass mit einem Rückgang von 5% bis 10% im europäischen Markt für Construction Equipment gerechnet werde. Vorher sei man hier von einem Niveau auf Vorjahresbasis ausgegangen.

Aufgrund ihrer gesenkten Gewinnreihen infolge der negativen konjunkturellen Rahmenbedingungen stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe den DEUTZ-Titel nunmehr mit der Anlageempfehlung "verkaufen" nach zuvor "halten" aus, auch wenn die Aktie von DEUTZ in den vergangenen Wochen schon deutlich verloren hat. Sollte eine Reduzierung der Guidance erstmal offiziell vonseiten der Gesellschaft eingestanden werden, was nicht unwahrscheinlich sei, dürfte dies den Titel noch mal unter Druck geraten lassen. Das Kursziel senke man von 8 EUR auf 4 EUR. (Analyse vom 31.07.2008) (31.07.2008/ac/a/d)



Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
20.03.2025, boerse-daily.de
Open End Turbo Long auf DEUTZ: Plötzlich wieder gefragt - Optionsscheineanalyse
16.01.2025, DZ BANK
Turbo Long auf Deutz: Motorenbauer könnte vom nächsten Bauaufschwung in Deutschland profitieren! Optionsscheineanalyse
22.08.2024, ZertifikateJournal
Discount Call-Optionsschein auf DEUTZ: Chance auf Rendite von satten 127 Prozent - Optionsscheinenews
11.07.2024, boerse-daily.de
Turbo Long auf DEUTZ: Verflixten sechs Euro - Optionsscheineanalyse
27.06.2019, ZertifikateJournal
Best Unlimited Turbo-Optionsschein auf DEUTZ: Interessantes Long-Szenario - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG